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v.l.n.r: Harrer, MC-Vorsitzender Zakostelsky und Kurt Egger mit den Diskutanten und Business Lounge Erfinder Thomas Spann (© Fischer)

15 Jahre Business Lounge des Wirtschaftsbund Steiermarks

15. November 2016 | 14:42 Autor: Wirtschaftsbund Steiermark Österreich, Steiermark

Graz (A) Ein leistungsfähiger Finanzplatz ist entscheidend für Wachstum und Stabilität eines Landes. Insbesondere wohlhabende und innovative Länder brauchen ein hoch entwickeltes Finanzsystem – hier hat Österreich noch Aufholbedarf. Das bestätigt eine aktuelle Studie des international angesehenen Wirtschaftswissenschaftlers Christian Keuschnigg. Im Rahmen der Business Lounge von Wirtschaftsbund Steiermark und Managementclub wurden die Studie und die daraus resultierenden Thesen diskutiert.

Hochkarätige Gäste diskutierten auf Einladung von Wirtschaftsbund-Landesgruppenobmann Christian Buchmann und Vorsitzenden des Managementclubs Andreas Zakostelsky in Graz: Christian Keuschnigg, Professor an der Universität St. Gallen und Leiter des Wirtschaftspolitischen Zentrums Wien sprach mit Martin Schaller, Generaldirektor der Raiffeisen-Landesbank Steiermark und Wolfgang Deutschmann, Geschäftsführer der Crowdfunding-Plattform Green Rocket über die Zukunft des heimischen Finanzplatzes und die damit verbundenen Auswirkungen auf Wachstum und Wohlstand in Österreich. Diese Sprecher lockten zahlreiche prominente Gäste, darunter Christian Purrer, Sprecher des Vorstands der Energie Steiermark AG, Martin Gölles und Bernhard Türk, Vorstände der HYPO Steiermark, oder Thomas Spann, Geschäftsführer der Kleinen Zeitung.

Innovative Unternehmen und Branchen brauchen starke Kapitalmärkte
"Besonders innovative Unternehmen und Branchen haben ein höheres Risiko und brauchen daher mehr Eigenkapital als andere. Erst mit mehr Eigenkapital wird auch mehr Kredit möglich, um Investitionen zu finanzieren. Deshalb spielen die Kapitalmärkte in Innovationsländern eine stärkere Rolle als in anderen. Wenn Österreich hier aufschließen möchte, führt kein Weg an weiteren Reformen im Finanzbereich vorbei“, so MC-Vorsitzender Andreas Zakostelsky, Mitglied des Finanzausschusses des Österreichischen Nationalrates, im Rahmen seiner Einleitung.

Mit gestärktem Finanzplatz die Beschäftigung steigern
"Beschäftigung entsteht mit Investitionen, und Investitionen benötigen Finanzierung“, so Univ. Prof. Dr. Christian Keuschnigg. „Die Notwendigkeit eines wettbewerbsfähigen Finanzplatzes für Wachstum, Beschäftigung und Stabilität ist gerade heute besonders hoch.“

"Die Keuschnigg Studie zeigt die Bedeutung eines funktionierenden Finanzplatzes für das ganze Land. Die Wirtschaft funktioniert losgelöst vom Finanzmarkt nicht“, erklärt Martin Schaller, Generaldirektor der Raiffeisen-Landesbank Steiermark. „Kapitalmarkt, Bankenfinanzierung und andere Finanzierungsformen – wir alle müssen im Interesse unserer Wirtschaft zusammenarbeiten.“

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