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Roland Pomberger (Montanuniversität Leoben, hinten 2.v.l.), KR Hans Roth (3.v.l.), Astrid Arnberger (4.v.l.) samt Team der Saubermacher Dienstleistungs AG und LR Anton Lang (3.v.r.) bei der Überreichung des Energy Globe Styria Award

Landespreis Energy Globe Styria Award verliehen

06. April 2017 | 11:31 Autor: medienzentrum Steiermark Österreich, Steiermark

Graz (A) Bereits zum 16. Mal wurde in der Aula der Alten Universität in Graz der Landespreis „Energy Globe Styria Award" vergeben. Mit dem renommierten Energie- und Umweltpreis wurden wieder steirische Initiativen vor den Vorhang geholt, die sich für den Klimaschutz einsetzen.

Überreicht wurden die Trophäen und Urkunden von Umweltlandesrat Anton Lang und den beiden Vorständen der Energie Steiermark AG Christian Purrer und Martin Graf. „Das wichtige Thema Klimaschutz und die dafür notwendige Steigerung der Energieeffizienz sowie der weitere Ausbau von ‚Erneuerbaren Energien′ sind für mich enorm wichtig. Mit dem ‚Klimaschutzplan Steiermark´ und der ‚Energiestrategie 2025´ haben wir exakt definiert, wie wir unsere großen, gemeinsamen Ziele erreichen wollen. Ganz wichtig dabei ist der berühmte ‚Steirische Innovationsgeist´. Erfolgreiche Projekte und Initiativen sind schließlich die Basis dafür, dass wir den Weg in eine nachhaltige Energiezukunft positiv beschreiten können", so Lang, der sich bei allen Gewinnerinnen und Gewinnern für ihr Engagement bedankte. Die Steiermark war auch dieses Jahr mit 75 Einreichungen österreichweit wieder Vorreiter. Der Preis wurde in den Kategorien Forschung, Jugend, weltweit, Anwendung und Kampagne vergeben.

Gewinner des Landespreises
Das „goldene Ticket" für den nationalen Energy Globe Bewerb holte sich dieses Jahr in der Kategorie „Forschung″ die Saubermacher Dienstleistungs AG samt Projektpartner AVL List, KTM AG, Smart Power GmbH & Co KG und Montanuniversität Leoben. Das Projektteam überzeugte die Jury mit seinen Ideen für die Nachnutzung von Lithium-Ionen Batterien aus der E-Mobilität. Ziel war und ist es, die batterierelevanten Kosten zu senken und damit die Elektromobilität kostengünstiger zu machen. Auch die Weiterentwicklung eines Recyclingprozesses zur nachhaltigen und sicheren Aufbereitung von Batteriesystemen war Teil des Projektes.

In der Kategorie „Anwendung″ gewann die Labonca Biohof GmbH aus Burgau im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. Der Labonca Biohof errichtete das erste zertifizierte Weideschlachthaus für eine angst- und stresslose Schlachtung in Europa.

Die österreichische weltweit einzigartige 160 bar Hochdruck-Elektrolyseanlage und erste 100 Kilowatt „Power2Gas-Anlage″ der Firma HyCentA Research GmbH aus Graz produziert Wasserstoff, welcher direkt ins Erdgasnetz eingespeist wird. Ein Projekt, das die Jury in der Kategorie „weltweit″ überzeugte.

In der Kategorie „Jugend″ gewann das Projekt „Energie Center macht Schule" vom Energie Center Lipizzanerheimat im Bezirk Voitsberg. Das größte steirische Schulprojekt sensibilisiert seit Jahren Kinder und Jugendliche zu energie- und klimarelevanten Fragestellungen unter Einbindung vieler regionaler Akteure.

Die Marktgemeinde Kaindorf im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld hatte in der Kategorie „Kampagne″ die Nase vorn. Zur Verdichtung von bestehenden Siedlungsgebieten initiierte Kaindorf die Rückführung von exponiertem Baugebiet in Freiland beziehungsweise landwirtschaftliche Nutzflächen. Das erarbeitete Entwicklungskonzept bringt ökologische, soziale und ökonomische Aspekte in Einklang.

Für den international größten Umweltpreis „Energy Globe" wurden heuer in 188 Ländern rund 2000 Projekte eingereicht. Rund 1000 kamen aus Europa, davon 237 aus Österreich und 75 aus der Steiermark. In der Steiermark wird der Preis von der Energie Agentur Steiermark organisiert.  Die Energie Steiermark war auch in diesem Jahr zuverlässiger Sponsor der Veranstaltung.

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