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Eröffnung des neuen AVL-TU Graz Transmission Center: Helmut List, VK Wolfgang Brandstetter, LH Hermann Schützenhöfer und Rektor Harald Kainz (v.l.) (Foto: Lunghammer-TU Graz)

Weltweit leistungsstärkstes Getriebekompetenzzentrum in Betrieb genommen

31. Mai 2017 | 15:54 Autor: Medienzentrum Steiermark Österreich, Steiermark

Graz (A) Am Campus Inffeldgasse der Technischen Universität Graz wurde das AVL-TU Graz Transmission Center eröffnet. Nach den Begrüßungsansprachen durch Rektor Harald Kainz und Helmut List erfolgte die Präsentation des neuen Getriebekompetenzzentrums durch TU-Institutsvorstand Hannes Hick. Zahlreiche Ehrengäste wohnten der feierlichen Eröffnung bei, darunter auch Vizekanzler Wolfgang Brandstetter und Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer.

Im Rahmen der Eröffnung betont Vizekanzler Wolfgang Brandstetter: „Die heimische Wirtschaft leistet Pionierarbeit, und die unglaubliche Innovationskraft, die von unseren Unternehmen ausgeht, ist wirklich beeindruckend. AVL List ist dafür ein herausragendes Beispiel.″

Mit einer einmaligen Kombination von Prüfstandtechnik und Messtechnik ist das Transmission Center eines der am besten ausgestatteten und leistungsstärksten Getriebekompetenzzentren weltweit. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Elektrifizierung von Getriebesystemen, ermöglicht wurde dieses Projekte vor allem durch die intensive Kooperation zwischen der AVL List GmbH und der Technischen Universität Graz. „Die einzigartige Forschungspartnerschaft zwischen AVL und TU ist ein Meilenstein für den Forschungsstandort Steiermark. Durch die Bündelung der wissenschaftlichen und technologischen Kompetenzen wurde diese zukunftsweisende Kooperation in der Steiermark möglich″, dankt LH Schützenhöfer den beiden Projektpartnern.

Die Investitionskosten der Technischen Universität und der AVL List GmbH betragen für die erste Ausbaustufe, die nunmehr in Vollbetrieb genommen wurde, rund sieben Millionen Euro. Für den Forschungsstandort Steiermark sei das neue Kompetenzzentrum eine wichtige Bereicherung, betont Schützenhöfer. „Forschung schafft Arbeit. Mit einer Forschungs- und Entwicklungsquote von 4,8 Prozent ist die Steiermark schon heute Vizeeuropameister. Kooperationen wie diese eröffnen unserem Land neue Chancen und sorgen für eine gute Zukunft″, so der steirische Landeshauptmann.

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