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Vorstandsvorsitzender Dr. Ludwig Summer

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2010

30. Juni 2011 | 13:44 Autor: Illwerke VKW Vorarlberg

In einem Übergangsjahr, gekennzeichnet von einem vorsichtigen konjunkturellen Aufschwung, konnte sich der als illwerke vkw auftretende Konzern der Vorarlberger Illwerke AG gut behaupten.

In der Hauptversammlung der Vorarlberger Illwerke am heutigen Donnerstag legten Vorstandsvorsitzender Dr. Ludwig Summer und Vorstandsdirektor Dr. Christof Germann die Jahresabschlüsse der Vorarlberger Illwerke und des Konzerns vor.

Der Abschluss einer neuen Handhabungsvereinbarung und damit verbunden die Möglichkeit zur Eigenvermarktung von 50 Prozent der Spitzen- und Regelenergie aus der Werksgruppe Obere Ill - Lünersee seit 1. April 2010 für das Land Vorarlberg bedeutet eine wesentliche Veränderung der Rahmenbedingungen für die Vorarlberger Illwerke AG. 50 Prozent der Spitzen- und Regelenergie vermarkten das Land Vorarlberg bzw. die Illwerke selbst, 50 Prozent weiterhin die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW). Diese Entwicklungen ermöglichen eine direkte wertgerechte Vermarktung der Illwerke-Energie als Spitzen- und Regelenergie auf internationaler Ebene, die auch die Eigenständigkeit der Vorarlberger Energiewirtschaft absichert. Daraus ergeben sich Chancen für das Unternehmen, die Illwerke sind aber auch stärker als bisher von den Entwicklungen des Marktes abhängig.

„Die Neuausrichtung der Illwerke näher an den Strommarkt stellt eine strategische Weichenstellung dar. Diese Entscheidung erfolgte im Lichte des massiven Ausbaus der erneuerbaren Energien – insbesondere der Windkrafterzeugung – und der damit zunehmenden Bedeutung von Speicher- und Pumpspeicherkraftwerken“, so illwerke vkw Vorstandvorsitzender Dr. Ludwig Summer. Die Erzeugung im Rahmen der Eigenvermarktung der Illwerke betrug ab 1. April im Jahr 2010 848 Mio. kWh, der Pumpstromaufwand belief sich auf 459 Mio. kWh.

Erhöhte Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse erhöhten sich 2010 gegenüber dem Vorjahr um 17,82 Mio. EUR auf 649,14 Mio. EUR. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verminderte sich von 126,48 Mio. EUR im Vorjahr auf 110,60 Mio. EUR im Berichtsjahr. Die Reduktion ist auf die Auswirkungen einer verminderten EnBW-Dividende in den Jahreskosten zurückzuführen.

VKW behauptete gute Wettbewerbsposition
Im Geschäftsjahr 2010 konnte die VKW ihre sehr gute Wettbewerbsposition im Heimmarkt Vorarlberg und Westallgäu weiter behaupten. Die Stromlieferungen im Vertrieb an Endkunden und Weiterverteiler in der eigenen Regelzone erhöhten sich von 2.693,4 Mio. kWh im Jahr 2009 auf 2.806,1 Mio. kWh. Das ist eine Zunahme von 4,2 Prozent. Die Lieferungen an Kunden in anderen Regelzonen betrugen knapp 397,2 Mio. kWh, das sind 31 Mio. kWh weniger als im Vorjahr.

Höchste Versorgungssicherheit
Die Versorgungszuverlässigkeit konnte auch im Jahr 2010 auf sehr hohem Niveau gehalten werden. „Es zeigte sich einmal mehr, dass die VKW-Netz AG hinsichtlich der Ausfallzeiten mit einer Nichtverfügbarkeit von 5,8 Minuten im Jahr weit unter dem österreichischen und europäischen Durchschnitt liegt, was einen nicht zu unterschätzenden Standortvorteil für die Kunden in Vorarlberg darstellt“, so illwerke vkw Vorstandsdirektor Dr. Christof Germann.

Erhöhung der Netzabgabemenge bei der Vorarlberger Erdgas GmbH (VEG)

Die Erholung der Konjunktur sowie ein erhöhter Heizenergiebedarf bedeuteten im Geschäftsjahr 2010 eine Zunahme der Netzabgabemenge im Verteilernetz der VEG von 11,4 Prozent auf 2.088 Mio KWh. Auch im Erdgashandel war beim „Industriegas“ eine Steigerung um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr bzw. beim „Kommunalgas“ um 11,3 Prozent zu verzeichnen.

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