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Bild 1: Das neue „Faist Rail“ Lärmschutzsystem hat die DB-Zulassung für Strecken bis 300 km/h erhalten.

Faist präsentiert neues Produkt auf der InnoTrans: Schallschutz aus Leichtmetall mit DB-Zulassung für v= 300 km/h

19. Juli 2012 | 08:53 Autor: MARK.KOM Vorarlberg

Krumbach (D) Mit dem neuen „Faist Rail“-System präsentiert die Faist Anlagenbau GmbH auf der InnoTrans 2012 einen hochwirksamen und optisch ansprechenden Schallschutz für Eisenbahnstrecken nach RIL 804.5501. Das System erhielt die Zulassung TM 2011-278I.NVT4 der DB Netz AG für Hochgeschwindigkeitsstrecken mit v = 300 km/h. 

An einer Modellwand können sich die Besucher des Faist-Stands 224 in Halle 22 über die Vorteile und Einsatzbereiche des innovativen Systems informieren.

Basis des „Faist Rail“-Systems (Bild 1) ist eine Konstruktion, die sich deutlich von den bisher verfügbaren Lärmschutzwänden unterscheidet. Diese innovative Faist-Entwicklung wurde mit der Eintragung als Gebrauchsmuster beim deutschen Patent- und Markenamt ausgezeichnet.

Zu den entscheidenden Vorteilen zählt, dass die Elemente aus Aluminium gefertigt werden und selbsttragend sind, also keinen zusätzlichen Rahmen benötigen (Bild 2). Das spart kostenintensive Ressourcen bei Material und Arbeitszeit.

Durch das einzigartige Herstellverfahren der Mehrfachkantung eines Aluminiumblechs in der eigenen Fertigungsanlage ist Faist in der Lage jede beliebige Größe schnell und flexibel herzustellen. Neben Standardgrößen von 2,5 und 5 m Länge sind auch alle Zwischenlängen von 1,5 bis 6 m lieferbar. Und zwar in Höhen von 300 mm bis zu 1000 mm und in jedem beliebigen Raster. Weiterer Vorteil: das Produkt ist durch die Verwendung von Standardmaterial und Standardfertigungsverfahren kostengünstig in der Herstellung.

Große Pfostenabstände, resultierend aus der großen Elementlänge, vereinfachen die Montage des „Faist Rail“-Systems. Zudem lässt sich jedes einzelne Element bei Beschädigung problemlos austauschen.

Ein weiterer Vorteil des „Faist Rail“-Systems besteht darin, dass die ganze Tragkonstruktion des Elements völlig ohne herkömmliche Niet- und Schraubverbindungen auskommt, so dass Schwachstellen gar nicht erst entstehen können. Auch die Optik profitiert davon: Es gibt weder Störkonturen noch Angriffsflächen für unschöne Verfärbungen, da die Oberfläche nicht verletzt wird. (Bild 3)

Wartungsfrei. Kostensparend im Unterhalt.
Positiv für die Anwender ist die Wartungsfreiheit des Systems, wodurch sich Unterhaltskosten merklich reduzieren lassen. Durch eine hochwertige Oberflächenbeschichtung der Elemente erst nach dem Kantvorgang sowie der Verwendung von wasserabweisendem Absorptionsmaterial und alterungsbeständigen Dichtungen erweist sich das System als sehr resistent gegenüber Umwelteinflüssen.

Lärmreduktion
Das von Faist entwickelte und komplett in eigener Fertigung hergestellte „FAIST Rail“-System schützt hochwirksam vor Lärmemissionen an allen Bahnstrecken und Hochgeschwindigkeitstrassen des Schienenverkehrs. Es erreicht einen Schalldämmwert von 31 dB nach DIN EN ISO 717 und einen Absorptionsgrad von 14 dB.

Zulassung
TM 2011-278I.NVT4 der DB Netz AG für Hochgeschwindigkeitsstrecken mit v = 300 km/h

  • Bild 2: Das modulare, rahmenlose System schafft die Voraussetzung für kurze Montagezeiten.
    uploads/pics/Bild2_Grafik_LSW_FAIST_Rail_A4-EH.jpg
  • Bild 3: Optisch ansprechend und wartungsfrei: das innovative „Faist Rail“-System
    uploads/pics/Bild3_02.jpg

FAIST Anlagenbau GmbH

Am Mühlberg 5, 86381 Krumbach
Deutschland
+49(0)8282 8880-0
[email protected]faist.de

Details


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