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Illwerke: Partnerschaft mit der EnBW wird verlängert

13. Jänner 2012 | 14:53 Autor: VKW/Illwerke Vorarlberg

Bregenz (A) Aufsichtsrat und Hauptversammlung der Vorarlberger Illwerke AG fassen weitreichende Beschlüsse zur Partnerschaft mit der EnBW (Energie Baden-Württemberg AG) und zu zukünftigen Großinvestitionen.

Die Vorarlberger Illwerke AG ist durch langfristige Verträge mit der EnBW verbunden. Der baden-württembergische Energieversorger sichert sich dadurch 50 Prozent der Speicher- und Regelenergie aus den Kraftwerken der Illwerke, beteiligt sich dafür aber auch in diesem Umfang an den Jahreskosten des Vorarlberger Stromproduzenten. Nun einigte sich der Vorstand der Illwerke mit den Verantwortlichen der EnBW auf eine Vertragsverlängerung um zehneinhalb Jahre bis 2041. Eigentümervertreter Landeshauptmann Mag. Markus Wallner dazu: „Die EnBW ist bereit, mit uns das Obervermuntwerk II und das Rellswerk zu errichten sowie Erweiterungen der Umspannanlage Bürs mitzufinanzieren.

Insgesamt handelt es sich dabei um ein Investitionsvolumen von rund 600 Millionen Euro, was eine beachtliche Wertschöpfung für das Land Vorarlberg bedeutet und die Versorgungssicherheit erhöht.“ „Die Illwerke sind damit für die Zukunft sehr gut abgesichert“, ergänzt Vorstandsvorsitzender  Dr. Ludwig Summer,  „mit der Vermarktung von 50 Prozent des Energiedargebots auf Jahreskostenbasis mit Gewinnzuschlag und 50 Prozent Eigenvermarktung ist bis 2041 eine optimale Risikostreuung gegeben.“

Beschlossen wurde auch eine Vereinbarung mit dem Land Vorarlberg. Darin verzichtet das Land auf die Ausübung des Heimfallsrechtes für das Lünerseewerk.

Gemäß dem Landesvertrag von 1926 fällt nach Ablauf der 80-jährigen Konzession jedes Kraftwerk der Illwerke unentgeltlich an das Land. Schon in den Jahren 2000 und 2005 erfolgte eine finanzielle Abgeltung dieses Heimfallsrechts für das Obervermuntwerk, das Vermuntwerk und das Rodundwerk I. Analog zu diesen Regelungen erhält das Land Vorarlberg für den Verzicht auf das Heimfallsrecht für das Lünerseewerk Zahlungen in Höhe von 88,2 Millionen Euro. Vorstandsmitglied Dr. Christof Germann: „Dadurch ist der Verbleib des Lünerseewerkes im Verband der Werksgruppe „Obere Ill – Lünersee“ gewährleistet und die Illwerke können ihre Stromlieferverpflichtungen gegenüber den Stromabnehmern bis zum Ende der neu vereinbarten Vertragslaufzeit erfüllen.“

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