< Zurück zur Übersicht

V.l.n.r.: illwerkve vkw Vorstandsvorsitzender Dr. Ludwig Summer, Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber und illwerke vkw-Vorstandsdirektor Dr. Christof Germann

illwerke vkw präsentierte „Säulen der Energieautonomie“

02. Februar 2011 | 13:13 Autor: illwerke Vorarlberg
1.500 Besucher informierten sich im Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus über den Vorarlberger Weg, die Herausforderungen der Energiezukunft zu bewältigen.

„Die schrittweise Umsetzung der Energieautonomie für Vorarlberg bis zum Jahr 2050 ist ein weiteres Beispiel für erfolgreiche regionale Zusammenarbeit zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger jenseits von Kompetenzdebatten und Ideologiefragen", sagte Landeshauptmann Herbert Sausgruber. Erfreulich sei, dass sich starke Partner, etwa die Gemeinden aber auch illwerke vkw, aktiv in die Entwicklung einbringen. "Wenn die Menschen im Land weiterhin so engagiert den eingeschlagenen Weg in die Energieautonomie mitgehen, bin ich sicher, dass Vorarlberg das ambitionierte Ziel erreichen kann", so der Landeshauptmann.

„Es hat eine Million Jahre gedauert, bis sich jene Menge an fossilen Brennstoffen gebildet hat, die wir heute in einem Jahr verbrennen. Das ist auf keinen Fall nachhaltig und kann für uns nur bedeuten, kompromisslos auf Energieeffizienz und alternative, erneuerbare Energieformen zu setzen“, so der Vorstandsvorsitzende des Vorarlberger Energieversorgers
illwerke vkw, Dr. Ludwig Summer.

Dass sich diese Rechnung auf Dauer nicht ausgehen kann, bestätigte in seinem Vortrag auch der renommierte deutsche Klimafolgenforscher Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber. Der Berater des EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso nannte in seiner Präsentation mit dem Titel „Die große Transformation“ sieben „Kardinalinnovationen“ zur Sicherung der Energiezukunft. Eine große Rolle spielt dabei vor allem der Ressourcen schonende und effiziente Umgang mit Energie, sowie der konsequente Ausbau der erneuerbaren Energieträger.

In seinem Statement präsentierte illwerke vkw-Vorstandsdirektor Dr. Christof Germann vier Säulen als Basis zur Erreichung der in Vorarlberg angestrebten Energieautonomie 2050. „Energieautonom bedeutet, dass wir bis 2050 eine nachhaltige, das bedeutet in der Jahresbilanz ausgeglichene und vollständig auf erneuerbaren Energiequellen gegründete, Energieversorgung erreichen wollen“, so Dr. Germann.

Durch eine Reihe von Maßnahmen in den Bereichen Mobilität, Ausbau der Wasserkraft, Energieeffizienz sowie Aus- und Weiterbildung kann das von allen Parteien im Vorarlberger Landtag gemeinsam beschlossene Ziel erreicht werden. An vier Ausstellungsstationen, die im Foyer des Festspielhauses aufgebaut waren, konnten sich die Besucher über die zahlreichen Maßnahmen und Angebote des Vorarlberger Energieversorgers informieren.

„Die Aufgaben, die auf uns zukommen, erfordern einen Wandel zum umfassenden Energiedienstleister, der seine Kunden nicht nur zuverlässig mit Strom versorgt, sondern sie in allen Energiefragen berät und begleitet. Wir nehmen diese Herausforderung gerne an, haben diesen Wandel bereits aktiv in Gang gesetzt und befinden uns auf einem guten Weg“, so Dr. Summer abschließend.

  • Im Anschluss an die Vorträge informierten sich die BesucherInnen über die Säulen der Energieautonomie 2050.
    uploads/pics/Saeulen_der_Energieautonomie_2.JPG

vkw illwerke | Vorarlberger Kraftwerke AG

Weidachstr. 6, 6900 Bregenz
Österreich
+43 5574 6010

Details


< Zurück zur Übersicht