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Referenzprojekt MAN Diesel & Turbo, Augsburg: Beste Sicht auf den Prozess – gut klimatisiert und ohne störenden Lärm. Das sind gute Voraussetzungen für das konzentrierte Überwachen und Bedienen von Produktionsstraßen und Prozessen in der Schwerindustrie (Bild: MAN Diesel & Turbo)

Leitstände für „Heavy duty“-Anwendungen in der Schwerindustrie

24. Juni 2014 | 16:03 Autor: MARK.KOM Vorarlberg, Deutschland

Niederraunau (D) Lärm und Hitze prägen die Arbeitsbedingungen in vielen Anlagen und Produktionsstätten der Schwerindustrie. Als Spezialist für anspruchsvolle Schallschutz-Lösungen projektiert die Faist GmbH individuelle Leitstände, die auch unter sehr ungünstigen Bedingungen ein konzentriertes Arbeiten ermöglichen.

Dabei ist der erforderliche Schallschutz eine wichtige, aber nicht die einzige Anforderung. Maßgeblich sind hier die einschlägigen Normen und Richtlinien, vor allem die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung sowie die Arbeitsstättenverordnung. Sie schreibt einen maximalen Geräuschpegel von 70 dB vor, wenn die Leitstände für die Überwachung, d.h. für einfache oder überwiegend mechanisierte Bürotätigkeiten, genutzt werden. Werden dort  überwiegend geistige Tätigkeiten abverlangt, liegt der Höchstwert bei nur 55 dB. In der Praxis heißt das, dass Schalldämmwerte von bis zu 50 dB erreicht werden müssen.

Neben dem Lärm gibt es aber auch noch andere Außenfaktoren, die ein Leitstand vom Personal fernhalten soll. Dazu gehören Gegenstände, die aus den Anlagen herausfliegen können (Stichwort Berstschutz) und – ganz wichtig – die Hitze, die bei vielen Prozessen z.B. der Stahlerzeugung und –verarbeitung entsteht. Deshalb werden die Leitstände belüftet und klimatisiert, und der Schallschutz wird mit einem wirkungsvollen Wärmeschutz kombiniert. Darüber hinaus gilt gerade für Heißbetriebe, dass die Anforderungen des Brandschutzes zu berücksichtigen sind.

Eine neue Anforderung hat Faist kürzlich für ein deutsches Aluminium-Walzwerk realisiert. Das Unternehmen plante die Installation einer produktionsintegrierten Röntgenanlage, die eventuelle Unregelmäßigkeiten, wie z.B. Lufteinschlüsse im Rohmaterial, detektiert. Diese Anlage musste in unmittelbarer Nähe der Leitwarte aufgestellt werden, und Faist rüstete die vorhandene Leitwarte mit normenkonformem und hoch wirksamem Strahlenschutz aus. Im Zuge dieser Arbeiten wurden u.a. die großzügigen Glasflächen durch Spezialscheiben ersetzt, auch die Wände des Leitstandes wurden entsprechend ertüchtigt. Messungen zeigen, dass alle Anforderungen des Strahlenschutzes eingehalten werden.

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