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V.l.n.r.: Ing. Markus Burtscher (Projektleiter, Illwerke), Hans Waidacher (Betriebsratsvorsitzender, Illwerke), Dr. Christof Germann (Vorstand, Illwerke), Univ.-Prof. DI Hermann Kaufmann (Architekt), Dr. Ludwig Summer (Vorstandsvorsitzender, Illwerke), DI Hubert Rhomberg (Geschäftsführer, Rhomberg Holding), DI Marcus Weber (Projektleiter, Cree), Bürgermeister Rudi Lerch (Standesrepräsentant) und Bürgermeister Burkhard Wachter (Vandans).

Spatenstich für Illwerke Zentrum Montafon (IZM)

12. März 2012 | 14:11 Autor: Illwerke Vorarlberg

Bregenz (A) Nach zehn Monaten intensiver Planung erfolgte am Montag, den 12. März 2012 der Spatenstich für das Illwerke Zentrum Montafon (IZM). Die Vorarlberger Illwerke errichten im Bereich des Betriebsgeländes in Rodund (Vandans, Montafon) ein neues Bürogebäude, das künftig die Organisationseinheiten Erzeugung, Engineering Services, Energiewirtschaft, Infrastruktur Services sowie administrative Bereiche zusammenführen und beherbergen wird.

„Wir erwarten uns durch diese Lösung ein hohes Synergiepotenzial sowie die Einsparung eines notwendigen Sanierungsaufwandes bei den bestehenden Gebäuden in Rodund und Schruns“, so der Vorstandsvorsitzende der Illwerke, Dr. Ludwig Summer.

Aus insgesamt 13 eingereichten Projekten eines internationalen Architekturwettbewerbs ging das Projekt der Architekten Hermann Kaufmann ZT GmbH als Sieger hervor. Umgesetzt wird das Vorhaben von der CREE GmbH, einem Unternehmen der Rhomberg Gruppe, die gemeinsam mit dem Architektenteam das innovative Konzept für ein CO2-neutrales Holzhybridhaus mit einem minimierten Energie- und Ressourceneinsatz über den gesamten Lebenszyklus entwickelt hat.

„Das Siegerprojekt erfüllt all unsere Vorgaben in Bezug auf Masterplan, Green Building, Raum- und Funktionskonzept zu nahezu einhundert Prozent“, begründet Illwerke- Vorstandsmitglied Dr. Christof Germann, die Entscheidung für das Projekt. „Wir freuen uns, gemeinsam mit den Vorarlberger Illwerken einen Meilenstein im nachhaltigen Bauen – speziell im großvolumigen Holzbau – setzen zu können. Es zeigt die Innovationsbereitschaft der Illwerke und die Innovationskraft der Region“, so DI Hubert Rhomberg, Geschäftsführer der Rhomberg Holding.

Sechsgeschossiges Holzbauwerk
Auf einer Nettofläche von insgesamt 9.900 m² bietet das sechsgeschossige IZM, bestehend aus einem Untergeschoss, dem Erdgeschoss und vier Obergeschossen, zukünftig 265 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Vorarlberger Illwerke einen modernen Arbeitsplatz. Neben Büros, Besprechungszimmern und Kommunikationsräumen beherbergt das Bauwerk mit einer Länge von rund 120 Metern, einer Breite von rund 15 Metern und einer Höhe von rund 25 Metern ein Betriebsrestaurant mit etwa 170 Sitzplätzen und ein Besucherzentrum, das von rund 15.000 Besucherinnen und Besuchern frequentiert werden wird.

Als besonderes architektonisches Highlight ragt der in Nord-Süd-Richtung ausgerichtete Kubus südseitig rund 30 Meter über den Uferbereich des Pumpspeicherbeckens Rodund. „Die Entscheidung, über den See hinaus zu bauen, hat vorerst einen ganz praktischen Grund, denn anders hätte der Längsbaukörper in der vorgesehenen Orientierung keinen Platz gehabt. Damit entwickelt sich aber ein Moment des ‚Ungewöhnlichen‘ mit gesteigertem räumlichen und architektonischem Potenzial“, so Architekt Univ.-Prof. DI Hermann Kaufmann.

Green Building
Mit der Errichtung des IZM streben die Illwerke eine Zertifizierung des kompakten Baukörpers als so genanntes „Green Building“ an. „Durch die Verwendung des nachwachsenden Rohstoffs Holz ist der Ressourcenverbrauch im Vergleich zu konventionellen Bauweisen nachhaltig optimiert und die CO2-Bilanz um über 90 Prozent günstiger“, erklärt IZM-Projektleiter Ing. Markus Burtscher.

Auch der Ausbau und die Gebäudetechnik folgen einem schadstoffarmen und nachhaltigen Materialisierungskonzept. Zudem ist das neue Wasserkraft-Kompetenzzentrum-Montafon als Passivhaus konzipiert. Dieser Standard gewährleistet einen minimalen Energieverbrauch und geringe Betriebskosten.

Aufgrund der elementierten Bauweise ist am Ende des Lebenszyklus‘ des Gebäudes mit einem vergleichsweise geringen Rückbauaufwand zu rechnen – einer weiteren Eigenschaft, die dem Nachhaltigkeitsverständnis der Illwerke entspricht. Die Investitionssumme für das Illwerke Zentrum Montafon beläuft sich auf rund 30 Millionen Euro.

Die Vorarlberger Illwerke AG ist eine eigenständige Gesellschaft unter dem Dach von illwerke vkw. Durch ihre Speicher- und Pumpspeicherkraftwerke sind die Illwerke in der Lage, Spitzen- und Regelenergie zu erzeugen sowie dem Netz überschüssige Energie zu entnehmen. Damit erfüllen die Illwerke wichtige energiewirtschaftliche Funktionen für die Sicherung der Stabilität der Stromversorgung im europäischen Netz.

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vkw illwerke | Vorarlberger Kraftwerke AG

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