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Grazer Studiosi erobern mit faltbarer Drohne die Lüfte

22. März 2017 | 10:56 Autor: Michael Neumayr/Steirische Wirtschaft Österreich, Steiermark

Graz (A) Große Ehre für ein Studententeam der FH Joanneum. Bei einer Flugshow in den USA mischt man mit einer Faltdrohne als bestes europäisches Team vorne mit. Graz. Rennfieber an der FH Joanneum: Nachdem man schon höchst erfolgreich Rennboliden auf die Strecke gebracht hat, glänzt ein Studententeam nun auch bei einem hochkarätigen Luftfahrt-Wettbewerb. Und zwar im US-amerikanischen Arizona, veranstaltet vom „American Institute of Aeronautics and As­tronautics“.

Studententeams aus aller Herren Länder gehen dort vom 20. bis 23. April im wahrsten Sinne des Wortes in die Lüfte. Und das für einen akademischen Zweck, werden hier im Wettbewerb doch Fachkenntnisse unter Beweis gestellt. Die Fachhochschule Joanneum hat dabei einen prestigeträchtigen Titel zu verteidigen, denn im Vorjahr war das steirische Team die beste nicht-amerikanische Mannschaft und belegte insgesamt Platz sieben.

Faltbare Drohne mit Spitzenleistungen
Heuer wurde den Studenten eine ganz besondere Aufgabe gestellt. Sie mussten eine Drohne entwickeln, die zusammengefaltet in eine kleine Röhre passen muss, drei Eishockeypucks transportieren soll und dabei besondere Flugleistungen erfüllen muss. Außerdem dürfen in einer eigenen Bodenmission bei einem Falltest keine wesentlichen Beschädigungen am unbemannten Flugzeug entstehen. „Die größte Herausforderung war es, die perfekten Einstellungen für den Bewerb zu finden. Wir haben immerhin in nur sechs Monaten ein Flugzeug von Grund auf neu konstruiert“, erklärt Chefkons­trukteur Marco Sattlegger. Trotz zahlreicher Nachtschichten sei aber die Motivation ungebrochen, sagt Sattlegger: „Wir wollen das Ergebnis des Vorjahres unbedingt übertreffen.“ Unterstützt werden die angehenden Luftfahrtingenieure dabei von der steirischen Wirtschaft, allen voran AC Styria, Pankl Racing und Axis Flight Training Systems. Um die hohen Entwicklungs- und Reisekosten decken zu können, suchen die Studenten aber noch weitere Sponsoren.

Zitat Marco Sattlegger (Engineering Leader)
Marco Sattlegger: "Die größte Herausforderung war es, die perfekte Konfiguration für den Wettbewerb zu finden. In nur 6 Monaten ein Flugzeug von Grund auf zu konstruieren, das sehr hohe und teilweise gegensätzliche Anforderungen erfüllen muss, fordert von allen Teammitgliedern auch die eine oder andere Nachtschicht. Die Motivation ist nichtsdestotrotz ungebrochen, da wir das Ergebnis des vorherigen Jahres unbedingt übertreffen wollen."

Fall Sie interesse haben das jA Team zu unterstützen melden Sie sich bei [email protected]joanneum-aeronautics.at.

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