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AT&S bekämpft die Energieverluste in der Mikroelektronik

AT&S ist neues Mitglied des Forschungszentrums für Leistungselektronik CPES

09. Juni 2020 | 11:11 Autor: AT&S Startseite, Steiermark

Leoben (A) Das österreichische Technologieunternehmen stärkt den Forschungsfokus auf Energieeffizienz in der Mikroelektronik und ist dem führenden Forschungszentrum für Leistungselektronik CPES beigetreten. Energie spielt in der Mikroelektronik eine entscheidende Rolle, da Elektronikbauteile immer leistungsfähiger werden, benötigen sie auch mehr Energie. Ziel von Wissenschaftlern und Technologieunternehmen ist daher, Methoden und Technologien zu entwickeln, mit denen mehr Energie erzeugt bzw. auch der Energiebedarf gesenkt werden kann.

AT&S ist nun Mitglied eines der führenden Forschungszentren für Leistungselektronik der Welt und dem „Center for Power Electronic Systems (CPES)“ der Virginia Tech (Blacksburg/Virginia) beigetreten. CPES vereint das „Who is Who“ am amerikanischen und teilweise auch asiatischen Leistungselektronikmarkt und konzentriert sich in seinen Forschungsaufgaben darauf, die Verarbeitung und Verteilung elektrischer Energie zu verbessern. Die Forschungsfelder reichen von Mikroelektronik über batteriebetriebene Fahrzeuge bis hin zu regionalen und nationalen Elektrizitäts-Verteilungssystemen. Das CPES hat unter anderem mit fünf Universitäten und vielen Industrieunternehmen das IPEM (Integrated Power Electronics Module) entwickelt, ein standardisiertes Modul, das die Leistungselektronik revolutioniert hat.

Eine der großen Herausforderungen in der digitalen Welt ist nämlich der Energieverbrauch. „Der Energieverlust in Form von Wärme ist eine der größten Ineffizienzen in der Technologie“, sagt Hannes Voraberger, R&D-Leiter bei AT&S. „Das CPES genießt weltweit einen guten Ruf für seine Forschungsfortschritte und arbeitet seit vielen Jahren schon erfolgreich mit der Industrie zusammen.“ Gemeinsam mit dem CPES und dem Know-How vieler Partner, wird man Lösungen suchen, um diese Herausforderungen zu meistern und neue Technologien zu entwickeln, die den Energieverbrauch und Strombedarf von Mikroelektronik senken. Ein Anwendungsbeispiel dafür ist der so genannte IC Substratcore, das Herzstück von IC-Substraten, die als „Übersetzer“ zwischen den Mikrostrukturen der Leiterplatte und den Nanostrukturen von Mikrochips fungieren und die zum Beispiel in Hochleistungsrechnern zum Einsatz kommen. Die in Leoben gefertigten IC Substratcores sind so konzipiert, dass der Energieverbrauch im Chip gesenkt werden konnte bzw. bei der gesamten Datenübertragung weniger Energie benötigt wird.

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