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TRIGOS Steiermark 2017: Gewinner und Nominierte Mittelunternehmen V.l.n.r.: Laudator Herbert Beiglböck von der Caritas, Nominierte Katrin Hohensinner von der Frutura Obst & Gemüse Kompetenzzentrum GmbH, Gewinner Peter Giffinger von Saint- Gobain Rigpis Austria GesmbH, Nominierter Lukas Haring von Ringana GmbH, Laudator Michael Weiss von der CSR-Consultants Experts Group der Wirtschaftskammer Steiermark. (Fotocredits: © Jurij Konstantinov)

Auszeichnung für ganzheitliche Nachhaltigkeit: TRIGOS Steiermark 2017 geht an Rigips Austria

01. Juni 2017 | 16:39 Autor: Senft & Partner Österreich, Steiermark

Bad Ausee (A) Die Bauwirtschaft ist der größte Ressourcenverbraucher der Erde. Aus dieser Verantwortung heraus verfolgt Saint-Gobain Rigips Austria ein konsequentes Nachhaltigkeitsprogramm und wurde dafür mit dem TRIGOS Steiermark/Kategorie CSR Engagement von Mittelunternehmen ausgezeichnet.

Das Kerngeschäft, die Produktion von Gips- und Gipskartonplatten sowie Pulverprodukten, fußt auf der Verwendung des natürlichen Rohstoffs Gips. Um die primären Gipsvorkommen weitestgehend zu schonen, setzt RIGIPS zunehmend auf das sogenannte Ri-Cycling. Reines Verschnittmaterial wird von den Baustellen zurückgeholt und wieder der Plattenproduktion zugeführt. Derzeit bestehen RIGIPS Platten bereits zu 6 % aus derart recycliertem Material. Mittelfristig soll der Anteil auf 10 %, langfristig auf 30 % steigen.

Durch beständiges Engagement für den Rohstoff Gips als wertvolle Ressource konnte erreicht werden, dass Gips mit dem Inkrafttreten des Bundes-Abfallwirtschaftsplans 2017 aus der Baurestmasse aussortiert und der Wiederverwertung zugeführt werden kann. Giffinger: „Damit reduziert sich das Aufkommen von Baurestmassen erheblich, und gleichzeitig schonen wir wertvolle Rohstoffe – all das natürlich bei gleichbleibend hoher Qualität der Produkte.“ Beispielgebend ist RIGIPS auch im Bereich der Umwelt-Produktdeklarationen (= engl. Environmental Product Declaration, kurz: EPD). Als einziger europäischer Hersteller von Gipsprodukten ist RIGIPS Austria in der Lage, für dieses ökologische Zeugnis Wand- und Decken-Systeme vorzulegen.

Weil die Natur geschützt wird
Selbstverständlich stellt RIGIPS in Umweltfragen gleich hohe Ansprüche an sich selbst wie in der Produktion. Eine Besonderheit der beiden RIGIPS Bergbaue ist, dass beide – sowohl Grundlsee als auch Puchberg – in Naturschutzgebieten liegen. Geführt wird der Bergbau im Tagbau, die betroffenen Gebiete werden raschestmöglich rekultiviert. Auch wenn der Urzustand bei sehr großen Flächen nicht wieder vollständig herstellbar ist, versucht man ihm so nah wie möglich zu kommen. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, dass landschaftstypische Merkmale wiederhergestellt werden – ursprüngliche Fauna und Flora inklusive. Das derzeit größte Investitionsprojekt ist allerdings die Modernisierung der Materialseilbahn. Sie transportiert den Rohstein ohne Staub und Lärm direkt vom Bergbau in Grundlsee ins Werk nach Bad Aussee. Dieser umweltfreundliche Transport, den es seit Beginn des Werks Ende der 1950er-Jahre gibt, erspart Anrainern und Umwelt jährlich 22.000 LKW-Fahrten und damit 200 t CO2 und trägt auf dem neuesten Stand der Technik nicht nur zur Arbeitssicherheit der Mitarbeiter bei, sondern sichert auch den Standort ab. Seit 2013 hat RIGIPS 4,5 Millionen Euro in die Modernisierung dieser Transportseilbahn investiert, 2017 kommen weitere 2,5 Millionen dazu.

Weil es um Menschen geht
2017 wurde Saint-Gobain RIGIPS Austria gemeinsam mit den Schwesterunternehmen ISOVER und WEBER als österreichischer Top Employer ausgezeichnet. Grundlage dafür sind außergewöhnliche Leistungen in der Mitarbeiterorientierung. Sie reicht von Karriereplanung über die Unternehmenskultur im Allgemeinen bis zu umfassenden Sicherheitsprogrammen zur Vermeidung von Arbeitsunfällen bzw. berufsbedingten Erkrankungen. Für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die nach längerer Abwesenheit wieder in den Beruf zurückkehren, bietet RIGIPS ein betriebliches Wiedereingliederungsprogramm mit individuellen Maßnahmen an.

Als Bergbauunternehmen ist RIGIPS an seinen Standorten traditionell verwurzelt und engagiert sich auch für das gemeinschaftliche Leben in der Region. Dazu gehören beispielsweise die Förderung des Heimatmuseums in Bad Aussee oder die Unterstützung des Ausseer Alpengartens. An beiden Standorten, sowohl in Bad Aussee/Grundlsee als auch in Puchberg am Schneeberg finden regelmäßige Anrainertreffen statt, um sich gegenseitig zu unterstützen oder im direkten Gespräch aufkommende Unstimmigkeiten sofort aus der Welt schaffen zu können.

„Nachhaltig zu arbeiten ist für uns eine Frage der Haltung. Als Bergbaubetreiber und Baustoffindustrie tragen wir besondere Verantwortung,“ betont Peter Giffinger anlässlich der Preisverleihung. „Die Auszeichnung mit dem TRIGOS ist eine wunderbare Bestätigung für unsere Arbeit und gleichzeitig Ansporn für die Zukunft.“ 

    Saint-Gobain Rigips Austria GesmbH

    Unterkainisch 24 , 8990 Bad Aussee, Österreich
    +43 3622 505-0

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