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Der technische Physiker DI Peter Kerschenbauer erfand die Lösung, die nun nominiert ist.

AVL DiTEST Innovation ist für den Staatspreis nominiert

04. Oktober 2016 | 08:45 Autor: Putz & Stingl Österreich, Steiermark

Graz (A) AVL DiTEST auf Entwicklungs Erfolgskurs: Erst kürzlich mit dem Automechanika Innovation Award ausgezeichnet, freut sich das Grazer Unternehmen nun über die Nominierung für den Staatspreis in der Kategorie „Patent des Jahres“. Der heuer zum ersten Mal verliehene Preis gilt dabei als höchstes Gütesiegel der Republik für österreichischen Erfindergeist. Bundesminister Jörg Leichtfried zeichnet am 9. November in Wien gemeinsam mit dem Österreichischen Patentamt jene Unternehmen und Erfinder aus, die einen wesentlichen Anteil am wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt in Österreich haben. AVL DiTEST leistet diesen Beitrag mit einem entwickelten Wartungsgerät für CO2-Fahrzeug-Klimaanlagen.

„Als uns die Nachricht der Nominierung erreichte, waren wir einfach überwältigt von so viel positiver Resonanz. Unter 254 Einreichung ausgewählt zu werden, zeigt uns einmal mehr, dass wir mit unserer Unternehmensstrategie und dem Fokus auf Forschung und Entwicklung auf dem richtigen Weg sind. Allein die Nominierung ist eine Anerkennung von unschätzbarem Wert für jedes Mitglied des AVL DiTEST-Teams“, freut sich AVL DiTEST Geschäftsführer Gerald Lackner.
 
Mut zur Innovation als Schlüssel zum Erfolg
Ein Team-Mitglied freut sich besonders: Der technische Physiker Peter Kerschenbauer erfand die Lösung, die nun nominiert ist. „Wenn man als Team knapp drei Jahre an einer Innovation arbeitet und dann nach einer zündenden Idee dieses Ergebnis vorweisen kannst, ist man einfach stolz und es motiviert unheimlich“, beschreibt Kerschenbauer seine Emotionen. Gemeinsam mit Forschern und Entwicklern setzte er, als der technische Experte im Team, den innovativen Meilenstein für den Bereich Klimaservice. Sie entwickelten ein ökologisch zukunftsweisendes Wartungsgerät für CO2-Fahrzeug-Klimaanlagen in Premiumfahrzeugen. „Ich bin Techniker mit Herz und Seele, diese Innovation lag mir besonders am Herzen, da sie im Service einfach und schnell anwendbar ist. Das ist es, was Werkstätten benötigen“, erklärt er. Die Entwicklung entstand aus einem kleinen Prototyp, bis das ausgereifte Service-Gerät dann final präsentiert wurde: „Das natürliche und umweltschonende Gas wird als Kältemittel für Klimaanlagen in Premiumfahrzeugen, wie beispielsweise in der S-Klasse von Mercedes, genutzt. Auf Basis der Anforderungen der Wartung dieser Anlagen haben wir das Servicegerät ADS 310 entwickelt, das durch einfache Bedienung und lange Ölwechselintervalle der Vakuumpumpe überzeugt. Vor allem aber wurde das Problem der Trockeneisbildung des Kältemittels während der raschen Entleerung des Klimaanlagenkreislaufs gelöst. Durch einen thermodynamisch offenen Kreisprozess wird das CO2 an einer Aggregatzustandsänderung gehindert und damit ein rascher und vor allem sicherer Service gewährleistet“, erklärt Kerschenbauer. Der technische Physiker ist seit etwas mehr als 4 Jahren Teil des AVL DiTEST Teams. Über den innovativen Durchbruch mit dem ADS 310 und die erfolgte Nominierung freut er sich besonders.
 
Von der Idee zum Durchbruch
„Wir setzen bei AVL DiTEST seit Jahren auf eine konsequente Investition in Forschung und Entwicklung“, so Geschäftsführer Gerald Lackner. Im Entwicklungsprozess für das ADS 310 bediente sich das Grazer Unternehmen an dem Vorgehensmodell des Projekt- und Produktmanagements AGILE SCRUM. Eingesetzt in der agilen Softwareentwicklung, verzichtet das Modell auf strikte Vorgaben. „Ganz im Sinne unserer Unternehmenskultur organisieren wir uns bei dieser Methode weitgehend selbst und verfügen so auch über den nötigen Freiraum in unserem kreativen Schaffungsprozess. Dies machte es uns möglich in kurzer Zeit, das Servicegerät für CO2-Anlagen zu entwickeln und bereits mit Ende Juni 2016, noch vor Markteinführung der CO2-Klimageräte in den Fahrzeugen, auf den europäischen Markt zu bringen“, erzählt Kerschenbauer. Auch Geschäftsführer Lackner freut über das Ergebnis der erfolgreichen Arbeit: „Ich bin stolz auf unser Team. Nicht nur unsere Kunden sind beeindruckt, auch die Nominierung zum Staatspreis ist eine besondere Ehre. Wir versuchen mit unseren Innovationen der Zukunft stets einen Schritt voraus zu sein.“




  • Auswirkung von Trockeneisbildung im Prüfbehälter
    uploads/pics/AVL-DiTEST-Trockeneisbildung.jpg

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