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Energie Steiermark legt Erfolgs-Bilanz vor: Vorstandssprecher Christian Purrer (r.) und Vorstandsdirektor Martin Graf.

Energie Steiermark Jahresbilanz: Gewinnsteigerung von über 40 Prozent trotz Preissenkung für Kunden

07. April 2016 | 10:56 Autor: Energie Steiermark Österreich, Steiermark

Graz (A) Die Energie Steiermark hat 2015 rund 122 Millionen Euro in grüne Erzeugung und sichere Netze investiert – der überwiegende Teil dieser Aufträge ging an heimische Unternehmen. Damit ist der weiß-grüne Konzern einer der wichtigsten Impuls-Geber für die steirische Wirtschaft: „Die vorliegenden Zahlen zeigen: Mit dem Vertrauen unserer 600.000 Kunden können wir nachhaltigen, regionalen Nutzen stiften“, kommentiert Vorstandssprecher DI Christian Purrer die erfolgreiche Jahresbilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres. Gleichzeitig konnte der Konzern seine Position im Ausland deutlich stärken und ist nun der zweitgrößte Wärmelieferant der Slowakei.

Die Preise für Strom- und Erdgas-Kunden wurden 2015 um 10 Prozent gesenkt, dennoch konnte der Gewinn (EBIT) von 61,6 auf 88 Mio. Euro (+ 42,9 Prozent gegenüber 2014) gesteigert werden. Das Ergebnis vor Steuern lag mit 100,7 Mio. Euro 36,5 Prozent über dem Vorjahreswert  (2014: 73,8 Mio. Euro). Dies, obwohl der Umsatz von 1.366 Mio. Euro auf 1.119,9 Mio. Euro (- 18,1 Prozent) zurückgegangen ist.

„Die Maßnahmen zur Effizienzsteigerung des Unternehmens haben voll gegriffen“, so Purrer, „die Analysten von Standard & Poor´s haben uns daher mit „A stable“ erneut die beste Bonität aller österreichischen Energieversorger bescheinigt. Gleichzeitig konnten wir trotz des rigorosen Sparkurses neues Wachstum einleiten und unseren Personalstand von 1.689 auf 1.708 MitarbeiterInnen aufstocken“.  Die Eigenkapitalquote liegt bei 46,7 Prozent.

An die Eigentümer kann aufgrund der erfolgreichen Entwicklung eine erhöhte Dividende von insgesamt 50 Millionen Euro (2014: 45,7 Mio. Euro) ausgeschüttet werden. Das entspricht einer Steigerung von 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Davon entfallen auf den Mehrheitseigentümer Land Steiermark 37,5 Mio. Euro (34,3 Mio. Euro) und den Finanz-Investor Macquarie 12,5 Mio. Euro.

"11 Mio. Euro des Gewinns verbleiben im Unternehmen, um Gestaltungs- und Investitionskraft unseres Flaggschiffs weiter zu stärken. Über 1700 Mitarbeiterinnen stehen - mit den beiden Vorständen an der Spitze und einem Top-Aufsichtsrat - für Leistung Kompetenz und Engagement", betont Eigentümervertreter LH-Stv. Mag. Michael Schickhofer im Namen des Landes Steiermark.

„Mit dieser soliden Finanz-Basis haben wir die erforderliche Substanz, um uns parallel zum Kerngeschäft voll dem Thema Innovation widmen zu können“, so Vorstandsdirektor DI (FH) Mag. (FH) Martin Graf, MBA. „Diese über Jahre erarbeitete positive Ausgangslage werden wir im Sinne der Innovation und neuer Geschäftsmodelle konsequent nutzen.“

Daher ist eine starke Offensive für die Erschließung neuer Dienstleistungen und Produkte geplant, um die radikalen Veränderungen der Branche auch für neue Geschäftsmodelle nützen zu können. Im Fokus dabei stehen u.a. die Bereiche Energieeffizienz, „Smart Meter“, „Smart Grid“ und der Bereich E-Mobilität.

„Wir haben die Vorgaben des Energieeffizienzgesetzes deutlich übererfüllt“, so Purrer und Graf, „das zeigt die hohe Qualität unseres Teams in Sachen Nachhaltigkeit und öffnet die Türen für interessante Win-Win-Strategien gemeinsam mit unseren Kunden“.

Die Energie- und Klimastrategie des Landes Steiermark wird in den kommenden Jahren mit einem großen Investitionspaket von rund 700 Millionen Euro untermauert: Aktuell läuft der Bau des Windparks auf der Handalm (60 Mio. Euro), die Errichtung eines Biomasse-Heizwerkes in Raaba sowie der Bau von sechs feinstaubfreien Heißwasser-Boilern in Graz (18 Mio. Euro). Parallel dazu wird ein Öko-Projekt zur Nutzung von Sonnenenergie für die Fernwärme in Graz umgesetzt (Big Solar). Das Projekt Murkraftwerk Graz wird derzeit evaluiert.

    Energie Steiermark AG

    Leonhardgürtel 10, 8010 Graz, Österreich
    +43 316 9000-0

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