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Kombi-Sonde KS1D (Foto: LAMTEC)

Kleine Regelung – große Wirkung

17. April 2020 | 08:08 Autor: BEST Startseite, Steiermark

Graz (A) Das deutsche Unternehmen LAMTEC Meß- und Regeltechnik für Feuerungen GmbH & CoKG entwickelt mithilfe des österreichischen Kompetenzzentrums BEST – Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH eine neue Regelung für Biomasse-Heizwerke, die Brennstoff einspart, Schadstoffemissionen reduziert und einfach in bestehenden Heizwerken nachgerüstet werden kann.

Grundsätzlich gilt die Verbrennung von Holz als größtenteils CO2 neutral und daher als besonders relevant zur Erreichung der Klimaziele. Wichtig ist dabei aber eine hohe Verbrennungsqualität, also die möglichst vollständige Verbrennung des Holzes um unerwünschte Schadstoffemissionen zu vermeiden.

Nach intensiver gemeinsamer Forschungsarbeit ging das deutsche Unternehmen LAMTEC Meß- und Regeltechnik für Feuerungen GmbH & Co KG nun mit einer neuen Regelung auf den Markt. Die gemeinsam mit BEST entwickelte CO-λ-Regelung (CO-Lambda-Regelung) überwacht mithilfe der Kombi Sonde KS1D von LAMTEC die Verbrennungsqualität und stellt den optimalen Sauerstoffgehalt für die Verbrennung ein, bei dem Biomassefeuerungen mit maximalem Wirkungsgrad und minimalen Schadstoffemissionen betrieben werden.

Das führt zu einer deutlichen Einsparung an Brennstoff- und Betriebskosten. Die damit einhergehende Verringerung von COe- und Staubemissionen ist ein weiterer Vorteil. Der Einbau der Regelung ist bei jeder Biomassefeuerung einfach und schnell möglich, sofern diese mit einer funktionierenden O2-Regelung ausgestattet ist.

Fragen in diesem Zusammenhang können direkt an die Firma LAMTEC gestellt werden, oder
an das in Graz ansässige Forschungsunternehmen BEST unter [email protected]best-research.eu.
Weitere Informationen unter: https://www.best-research.eu/de/kompetenzbereiche/anlagenregelungstechnik/projekte/view/413  

BEST – Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH ist ein K1 Kompetenzzentrum des COMET Programmes, das die vorwettbewerbliche industriebezogene Forschung im Bereich Bioenergie vorantreibt und innovative Technologien und Systemlösungen sowohl für eine nachhaltige biobasierte Ökonomie als auch für zukunftsfähige Energiesysteme erforscht.

Die Eigentumsverhältnisse des Zentrums stellen sich wie folgt dar: 19 % Verein der Wirtschaftspartner im K1-Zentrum BEST, 17 % Technische Universität Graz, 13,5 % Technische Universität Wien, 13,5 % Universität für Bodenkultur Wien, 13,5 % FH Wiener Neustadt GmbH, 13,5 % Republik Österreich, FJ/BLT Wieselburg, 10,0 % Joanneum Research ForschungsgmbH.

Das COMET-Zentrum Best – Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH wird im Rahmen von COMET – Competence Centers for Excellent Technologies durch BMK, BMDW, den Ländern Steiermark, Niederösterreich und Wien gefördert. Das Programm COMET wird durch die FFG abgewickelt.

  • Biomasse Heizwerk Fuschl am See (Foto: Heizwerk Fuschl)
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BEST - Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH

Inffeldgasse 21b, 8010 Graz
Österreich
+43 50 2378 9201

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