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Florian Hampel, GF Hage Sondermaschinenbau

Sondermaschinenbauer HAGE liefert Hightech-Anlage zur Produktion der Ariane 6

05. Mai 2016 | 09:16 Autor: Hage Österreich, Steiermark

Obdach (A) Der Augsburger Luft- und Raumfahrtspezialist MT Aerospace unterzeichnete in Obdach einen Millionen-Vertrag zur Lieferung eines maßgeschneiderten HAGEmatic Portalbearbeitungszentrums zur präzisen Bearbeitung der Bulk-heads der Ariane 6, eine Rakete der europäischen Weltraumorganisation ESA.

Mitten im steirischen Zirbenland haben die Automatisierungsspezialisten des Sondermaschinenbauers HAGE bereits den Startschuss zur Entwicklung der imposanten Hightech-Anlage bekommen. Die Brüder Stefan und Florian Ham-pel leiten das rund 100-köpfige Familienunternehmen in zweiter Generation.

MT Aerospace baut auf HAGEmatic FSW
Die georderte über 50 Meter lange Anlage der Marke HAGEmatic wird zur Produktion der Bulkheads, Verschlusskappen für Raketentanks, der Ariane 6 ab Ende 2017 in Augsburg zum Einsatz kommen. Die sechs Meter breiten und drei Meter hohen Werkstücke werden spanend bearbeitet und in einem weiteren Prozess verschweißt und geprüft. Gründe für die Wahl der Obdacher Qualität waren laut MT Aerospace die Schlagkraft des Familienunternehmens, der Einsatz visualisierter Maschinenkonzepte in der Angebots- und Beratungsphase sowie die Integration der innovativen Technologie des Friction Stir Weldings (FSW), welche bei zahlreichen Testschweißungen im HAGE FSW-Kompetenzzentrum unter Beweis gestellt wurde. Das FSW-Verfahren, auch unter dem Namen Rührreibschweißen bekannt, ist ein Festphasenfügeverfahren, das Werkstoffe bzw. Werkstoffkombinationen, die bislang als nicht verschweißbar galten, in hoher Qualität miteinander verbindet, in diesem Fall eine Aluminium-Lithium-Legierung. „Die Grenzen der FSW-Technologie werden bei uns vollkommen ausgereizt. Wir vereinen Innovationsgeist und Umsetzungsexpertise. Das gewährleistet, dass die Qualität nicht erst in der Ausführung, sondern schon in der Planung in unserer Hand liegt“, so Stefan Hampel, technischer Geschäftsführer HAGE.

Hinter vielen Produkten, die rund um den Globus produziert werden, steckt eine HAGE Sondermaschine. In China entstehen z.B. Stoßfänger für die Auto-mobilbranche, in Russland werden auf HAGE-Portalbearbeitungsanlagen Waggonbauteile für Hochgeschwindigkeitszüge produziert und in Saudi-Arabien fertigt eine HAGE-Bearbeitungsanlage Rohrbögen für Pipelines. Ab dem Jahr 2020 wird die HAGE-Qualität mit der Ariane 6 auch unterwegs ins All sein.

Ein starkes Team baut starke Maschinen
Bei HAGE ist jedes Projekt eine neue Herausforderung, denn jede Maschine ist eine maßgeschneiderte Sonderanfertigung, speziell nach den Bedürfnissen des jeweiligen Kunden entwickelt und mit den neuesten Technologien ausgestattet. „Die professionelle Abwicklung von Großaufträgen ist vor allem im Bereich des Sondermaschinenbaus nur mit einem kompetenten und zuverlässigen Team möglich. Und das haben wir! Rund 20 unserer hochqualifizierten Mitarbeiter sind in das Projekt eingebunden.“ Florian Hampel, kaufmännischer Geschäftsführer HAGE. Egal ob Inputs und Visionen vom Markt, von Kunden oder von Mitarbeitern kommen, bei HAGE untersucht man Ideen auf ihre Potenziale und investiert in deren Umsetzung. Das Ergebnis: Innovationen am laufenden Band, angefangen bei neuesten FSW-Entwicklungen bis hin zu industrietauglichen 3D-Druckern.

  • Stefan Hampel, GF Hage Sondermaschinenbau
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